Winkel des Lichtbündels einer Reflektorlampe oder einer Leuchte. Enggebündelte Reflektorlampen haben Ausstrahlwinkel zwischen 8° und 24°, breitstrahlende bis 80°. Reflektorlampen oder Leuchten mit kleinem Ausstrahlwinkel (spot) erzeugen kleine, hell beleuchtet Flächen, Lichtquellen mit grossem Ausstrahlwinkel (flood) grosse, aber nicht so helle Flächen.
Das Beleuchtungsniveau wird im Wesentlichen durch die Beleuchtungsstärke bestimmt. Es wird von den Reflexionseigenschaften der Decke und der Wände, der Möbel und des Fussbodens beeinflusst.
Die Beleuchtungsstärke ist ein Mass für das auf horizontale und vertikale Flächen auftreffende Licht. Die Masseinheit ist Lux (lx). Die mittlere Beleuchtungststärke einer Fläche ist der Lichtstrom (lm) pro Flächeneinheit. Die Beleuchtungsstärke gibt den Lichtstrom an, der von der Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche trifft.
Die raumbezogene Beleuchtung - Deckenleuchten sorgen für gleichmässige Helligkeit im ganzen Raum.
Die arbeitsbereichbezogene Beleuchtung - wenn mehrere Bereiche eines Raumes unterschiedliche Sehaufgaben haben, dann können sie unterschiedlich beleuchtet werden.
Die teilflächenbezogene Beleuchtung - zusätzliches Licht wird eingesetzt, wenn die Beleuchtung in einem Teil des Arbeitsbereichs für eine bestimmte Sehaufgabe erhöht werden muss oder soll.
Die Steuerung der Helligkeit einzelner Leuchten oder Leuchtengruppen verändert die Lichtathmosphäre und ermöglicht die Anpassung an unterschiedliche Raumnutzung, z.B. beim Fernsehen.
Mit Phasenanschnittdimmern können geregelt werden: Glühlampen, Halogenglühlampen für Netzspannung, Niedervolt-Halogenglühlampen, betrieben an magnetischen Transformatoren
Phasenabschnittdimmer werden für Niedervolt-Halogenglühlampenbetrieben an elektronischen Transformatoren, eingesetzt. Leuchtstoff- und Kompaktleuchtstofflampen, betrieben an dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten, können ebenfalls gedimmt werden.
Die Farbtemperatur ist ein Mass für den Farbeindruck einer Lichtquelle. Sie wird definiert als die Temperatur, auf die man einen Schwarzen Körper (Planckschen Strahler) aufheizen müsste, damit er Licht einer Farbe abgibt, das (bei gleicher Helligkeit und unter festgelegten Beobachtungsbedingungen) der zu beschreibenden Farbe am ähnlichsten ist (Englisch: correlated colour temperature = ähnlichste Farbtemperatur). Die Einheit für die Farbtemperatur ist Kelvin (K).

Analog den unterschiedlichen Tätigkeiten in Beruf und Freizeit, sind auch die Sehaufgaben in ihren Anforderungen unterschiedlich. Daraus leiten sich die Anforderungen an die Güte der Beleuchtung ab. Die Güte wird durch folgende Gütemerkmale beschrieben:
Je nach Nutzung und Erscheinungsbild eines Raumes kommt den Gütemerkmalen unterschiedliche Gewichtung zu:
Die Lichtstärke ist Teil des Lichstromes, der in eine bestimmte Richtung strahlt. Die Masseinheit ist Candela (cd). Verbindet man die Endpunkte der Lichtstärken in den verschiedenen Ausstrahlungswinkeln, erhält man die Lichtstärkeverteilungskurve.
Der Lichtstrom ist die Lichtleistung einer Lampe. Er wird in Lumen (lm) gemessen. Werte darüber findet man in den Listen der Lampenhersteller. Eine Glühlampe 100W hat etwa 1380 lm, eine Kompaktleuchtstofflampe 20W mir elektronischem Vorschaltgerät (EVG) etwa 1200 lm.
Der Lichtstrom ist die Lichtleistung einer Lampe. Er wird in Lumen (lm) gemessen. Werte darüber findet man in den Listen der Lampenhersteller. Eine Glühlampe 100W hat etwa 1380 lm, eine Kompaktleuchtstofflampe 20W mir elektronischem Vorschaltgerät (EVG) etwa 1200 lm.
Jede Leuchte hat eine Betriebsisolation, die verhindert, dass berührbare Metallteile Spannung annehmen können. Spannungsführende Teile müssen durch Isolation oder entsprechende Abdeckung gegen Berührung geschützt sein. Es gibt drei zulässige Schutzklassen:
Schutzklasse 1 - Leuchten mit Anschlussstelle für Schutleiter, mit der alle berührbaren Metallteile verbunden sein müssen, die im Fehlerfall unmittelbar Spannung annehmen können.
Schutzklasse 2 - Schutzisolierung oder doppelte Isolierung. Bei solchen Geräten dürfen keine Metallteile berührbar sein, welche im Fehlerfall unmittelbar Spannung annehmen können. Die Leuchte darf keinen Schutzleiteranschluss haben und nicht mit Netz-schutzleiter verbunden werden.
Schutzklasse 3 - Leuchten zum Betreiben mit Schutzkleinspannung (SELV), d.h. mit Spannungen unter 50V, die ein Sicherheitstransformator nach DIN VDE 0551 (EN60742) erzeugt oder die aus batterien bzw. Akkumulatoren entnommen werden. Leuchten der Schutzklasse 3 dürfen keinen Schutzleiteranschluss haben und nicht mit Netz-Schutzleiten verbunden werden.
Die Betriebssicherheit geschützter Leuchten gewährleistet ihre Schutzart, beschrieben durch den IP-Code mit zwei Kennziffern. Die erste Kennziffer (1 bis 6) beschreibt den Schutzumfang gegen das Eindringen von Fremdkörpern, die zweite Kennziffer (1 bis 8) informiert über den Grad des Feuchtigkeitsschutzes. Die höhere Schutzart schliesst jeweils die niedrigere mit ein. IP steht für "Ingress Protection".